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Entstehung und Geschichte desVerkehrslandeplatz Breitscheid

Erst 1951 wurde es den Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg wieder erlaubt zu fliegen. Und 1952 begann eine kleine Gruppe bei Breitscheid den Flugbetrieb auf dem ehemaligen Militärflugplatz aufzubauen.

Mit einem Startkapital von nicht einmal € 60,-- wurde das erste Flugzeug in Eigenleistung gebaut.

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Auch durch Rückschläge ließ man sich nicht aufhalten!!!

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Daraus entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten, der von der Luftsportgruppe Breitscheid Haiger  e.V. durch die enorme Eigeninitiative und Tatkraft der Mitglieder geführte Verkehrslandeplatz mit einer

785 m lange befestigte Bahn mit dazugehörigen Rollwegen
4 Vereinseigenen Flugzeughallen
1 Vereinseigene Werkstatt
1 Vereinseigene Halle für ein Löschfahrzeug
1 Vereinseigenes Clubheim
1 Vereinseigener Tower mit Flugvorbereitunsräumen

Außerdem siedelten sich im Umfeld

1 Hotel
1 Restaurant
1 Flugzeugwerft
2 Flugzeughallen

Nur durch den unermüdlichen und uneigennützigen Einsatz aller Mitglieder der Luftsportgruppe konnte so eine Infrastruktur am Platz geschaffen werden, die etwa 30   Arbeitsplätze schaffte.

Wir möchten an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, welchen Stellenwert die Luftfahrt in einer mobilen Gesellschaft, gerade jetzt im vereinten Europa und nach der Öffnung der Grenzen im Osten, einnimmt. Nur soviel, was wären wir ohne Luftrettung, Waldbrandbekämpfung, Verkehrslenkung, Tollwutimpfung, Umweltüberwachung, Privat- und Geschäftsreiseverkehr etc. (Oder ist in Ihrem Bekanntenkreis noch nie jemand in den Urlaub geflogen ?)

Außerdem bietet der Verein, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sowohl für Jugendlich wie auch für Erwachsene.

Natürlich ist der Verein dabei auch immer bemüht die Lärmbelästigung für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Schließlich wird für das Fliegen ja um so auch komfortabler je leiser unser Fluggerät ist.

So wurden im Laufe der Jahre alle Flugzeuge am Verkehrslandeplatz, bei denen es technisch machbar war, mit neuen Auspuffanlagen und falls erforderlich mit neuen Propellern versehen, um den Lärm zu reduzieren. Kosten hierfür bis zu € 10.000 pro Flugzeug.

Auf berechtigte Kritik der umliegenden Anwohner reagieren wir natürlich und so wurde ein selbststartender Motorsegler, trotz finanzieller Einbußen verkauft und durch neue An- und Abflugrouten, der Lärm der Fallschirmspringermaschine reduziert. Denn uns liegt viel an einem harmonischen Zusammenleben mit unseren Nachbarn

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